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08.06.2016

Togos Staatspräsident zum Dinner bei der deutschen Wirtschaft

„Die Togoer mögen die Deutschen, wir brauchen Euch!“, konstatierte Togos Staatspräsident Faure Gnassingbé beim Business-Dinner, das der Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft am 8. Juni zusammen mit der Deutschen Afrika Stiftung im Capital Club ausrichtete.

Der Staatspräsident nutzte die Gelegenheit um den ca. 70 Teilnehmern seine Reformbemühungen vorzustellen und die Investitionspotentiale Togos aufzuzeigen. Begleitet wurde der Staatspräsident von einer Ministerdelegation und dem Botschafter der Republik in Deutschland H.E. Kwami Christophe Dikenou. Nach dem Dinner bot sich für alle Anwesenden die Möglichkeit persönlich mit dem Präsidenten oder seinen Ministern ins Gespräch zu kommen um konkrete Wünsche und Vorstellungen auszutauschen.

Dr. Stefan Liebing, Vorsitzender des Afrika-Vereins, betonte in seiner Eröffnungsrede die immer besser werdende deutsch-togolesische Kooperation, auch über den wirtschaftlichen Rahmen hinaus. Immer mehr Menschen interessieren sich in Togo für Deutschland und das Label „Made in Germany“ genießt einen hervorragenden Ruf. Wirtschaftlich sei Deutschland vor allem im Infrastruktur- und Energiesektor sehr gut vertreten, darüber hinaus bietet sich aber noch nicht ausgeschöpftes Potential. Dr. Liebing zeigte sich erfreut, dass Togo nach schwierigen Jahren nun wieder in den Fokus der deutschen Wirtschaft rückt

Mit einer Wachstumsrate von 5,4%, kombiniert mit einer sehr moderaten Inflation von 1,9%, erweist sich Togo als interessanter Investitionsstandort. Vor allem die Bereiche Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Kommunikation versprechen, wie die Branchen Energie und Infrastruktur, gute Rahmenbedingungen. Der Economist Intelligence Unit Report sagt dem Land konstantes Wachstum für die kommenden Jahre voraus.