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Rechtliche Rahmenbedingungen und Marktchancen in Algerien und Libyen, Frankfurt a.M.
16.04.2010
Der Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft veranstaltet gemeinsam mit dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. einen Informationstag zu den rechtlichen Rahmenbedingungen und den Marktchancen für den deutschen Anlagenbau in Algerien und Libyen. Zu dieser Veranstaltung, die in den Räumen des VDMA in Frankfurt stattfinden wird, laden wir Sie herzlich ein.
Libyen und Algerien sind wichtige Absatzmärkte für die deutsche Wirtschaft. Die Öleinnahmen und ein bislang stark abgeschotteter Finanzsektor tragen in beiden Ländern dazu bei, dass sich die globale Finanzkrise weniger auf die Wirtschaft auswirkt als in anderen Schwellenländern. Ein großer Investitionsbedarf im Infrastrukturbereich geht einher mit der zunehmenden Bedeutung neuer Branchen, etwa im Bereich der erneuerbaren Energien. Die Exporte des internationalen Maschinenbaus nach Nordafrika stiegen in den vier Jahren vor der Finanzkrise (2005 - 2008) von 8 auf 14 Mrd. Euro. Davon lieferten deutsche Hersteller zuletzt 2 Mrd. Dieser Wert blieb auch im Krisenjahr 2009 konstant. Während 2009 aus Deutschland über 700 Mio. Euro nach Ägypten geliefert wurden, folgen Algerien und Libyen mit je ca. 350 Mio. Euro fast gleichauf auf Platz zwei.
Eine Politik der wirtschaftlichen Liberalisierung begleitet diese Entwicklung, die sich in den rechtlichen Rahmenbedingungen niederschlägt. Gleichwohl bleibt eine unternehmerische Tätigkeit in beiden Ländern herausfordernd: Die Rechtslage ist für den Außenstehenden oft schlecht durchschaubar, die Gesetze sind noch nicht überall auf internationale Investoren eingestellt und Theorie und Praxis können erheblich voneinander abweichen. Erst kürzlich hat die algerische Regierung die Erfordernisse für ausländische Mindestbeteiligungen neu definiert, was bei ausländischen Investoren nicht unerhebliches Aufsehen erregt hat.
Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmensvertreter und Juristen, die mit den Märkten in Libyen und Algerien befasst sind. Neben einer allgemeinen Einführung in die rechtlichen Rahmenbedingungen liegt der Veranstaltungsschwerpunkt auf den aktuellen Marktchancen für den Maschinen und Anlagenbau mit speziellem Fokus auf die Bereiche Chemie, Öl- & Gas, erneuerbare Energien, Wasser- und Prozesswasser sowie Meerwasserentsalzung. Die Referenten sind erfahrene Praktiker, die als Rechtsanwälte, Unternehmensjuristen und Banker seit vielen Jahren in Nordafrika tätig sind und entsprechendes juristisches Know-How mit Branchen- und Landeskenntnis verbinden.
Das Programm und die Anmeldung finden Sie
hier.
weitere Informationen anfordern Veranstaltungsort: VDMA, Frankfurt (Lyoner Strasse 18, Raum 6 - 7)
Ansprechpartner: Angela Ben Aissa
Neuer Jungfernstieg 21
20354 Hamburg
Telefon: +49 40 41 91 33 16
Fax: +49 40 35 47 04
E-Mail: benaissa@afrikaverein.de
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