Uganda gilt als das Land mit dem stabilsten wirtschaftlichen Wachstum in Sub-Sahara Afrika Mit durchschnittlichen Zuwachsraten von 6% seit 1992 liegt Ugandas Wirtschaftsentwicklung weit über dem Durchschnitt in Sub-Sahara Afrika. Prognosen für die kommenden Jahre rechnen damit, dass sich dieser Trend fortsetzen wird, und prognostizieren 6,6 % Wachstum für das Jahr 2009. Das Wachstum geht insbesondere auf die verarbeitende Industrie, Bauwirtschaft, Telekommunikationswesen, Banken und Tourismus zurück, die in den vergangenen Jahren einen regelrechten Boom erfuhren.
Ähnliches gilt für das benachbarte Land Ruanda. Prognosen für 2008 und 2009 rechnen mit einem durchschnittlichen Wachstum von 6%. Dazu tragen insbesondere die Sektoren Bergbau- und Dienstleistung bei. Deutschland ist Ruandas wichtigstes Lieferland mit Importen von 31,8 Mio. Euro 2007. Laut Aussagen von Präsident Paul Kagame und anderen hochrangigen Regierungsvertretern Ruandas haben die derzeitigen politischen Querelen zwischen Deutschland und Ruanda keine Auswirkungen auf die Wirtschaftsbeziehungen.
Vor dem Hintergrund dieser positiven und stabilen wirtschaftlichen Entwicklung beider Länder hat der Afrika-Verein gemeinsam mit dem European Business Council for Africa and the Mediterranean (EBCAM), sowie der Eastern Africa Association (EAA) eine Unternehmerreise nach Uganda und Ruanda vom 01. bis 06. März geplant. Auf der Reise bietet sich die Möglichkeit Kontakte zu Vertretern der beiden Länder aus Wirtschaft, Politik und Verbänden zu knüpfen, sowie Erfahrungen mit deutschen Unternehmen in Ruanda und Uganda auszutauschen. Das Programm wird komplettiert durch detaillierte Einführungen in viel versprechende Wirtschaftssektoren sowie die Besichtigung lokaler Projekte. Für teilnehmende Unternehmen bietet der Afrika-Verein außerdem die Organisation von individuellen Treffen an.
Beigefügt sind Programm und Anmeldeformular.