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© Hermes

 

Verbesserung der Garantien für Afrika-Exporte wichtiger Schritt um Privatinvestitionen zu stärken

 

„Die Absenkung des Selbstbehalts für Hermes-Deckungen in ausgewählten afrikanischen Ländern erleichtert unseren Unternehmen, sich dort zu engagieren”, sagt Christoph Kannengießer, Hauptgeschäftsführer des Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft, zu der Entscheidung der Bundesregierung, die Konditionen für Export-Garantien in einigen der von der G20-Initiative „Compact with Africa“ abgedeckten Ländern zu verbessern.

 

„Wir freuen uns, dass die Konditionen für Hermes-Deckungen nun in afrikanischen Ländern verbessert werden konnten, die den „Compact with Africa“ erfolgreich umsetzen und dadurch die Investitionsrisiken verringern. Mit der Absenkung des Selbstbehalts bei Hermes hat die Bundesregierung eine entscheidende Weiche für Unternehmen gestellt, die in den Compact-Ländern aktiv werden oder ihr Engagement ausbauen wollen. Wir wünschen uns, dass die Wirtschaft diese Chance nutzt und ihre Handels- und Investitionsbeziehungen zu den aufstrebenden Märkten Afrikas intensiviert“, so Dr. Ludger Schuknecht, Chefökonom und Abteilungsleiter im Bundesfinanzministerium.
 

„Mit der Senkung des Selbstbehaltes verbessern sich die Wettbewerbschancen für deutsche Unternehmen. Darauf haben wir lange gedrängt. Aus Sicht der Wirtschaft ist es wichtig, dass auch bei den anderen afrikanischen Ländern nachgezogen wird. Aus unserer Sicht gibt es für schlechtere Hermes-Konditionen dort überwiegend keine überzeugenden Gründe. Am Ziel sind wir also noch lange nicht. Andere Länder decken Risiken großzügiger ab. Daran sollten wir uns orientieren“, so AV-Hauptgeschäftsführer Christoph Kannengießer.

 

Der Selbstbehalt für Unternehmen bei Geschäften mit öffentlichen Bestellern wird ab sofort für die Compact-Länder Senegal und Côte d’Ivoire von zehn Prozent auf den Normalsatz von fünf Prozent gesenkt. Gleiches gilt für Geschäfte mit weiteren Compact-Ländern wie Ghana, Äthiopien und Ruanda, sofern die Schuldentragfähigkeit gewahrt bleibt. Die G20-Arbeitsgruppe zum „Compact with Africa“ hat zuvor substanzielle Reformschritte in den afrikanischen Ländern bestätigt.