Content

oben / top  |  Navigation  |  Navigation (Breadcrumb Trail)  |  Navigation (untergeordnet)  |  Inhalt / Content  |  unten / bottom

Veranstaltungen

KMU-Fachseminar: "Mitarbeiterentsendung nach Afrika: Fokus Subsahara-Afrika"


Viele große deutsche Unternehmen sind bereits seit Jahren auf dem afrikanischen Kontinent aktiv und haben Produktionsstätten und Niederlassungen eröffnet. Aber auch der deutsche Mittelstand hat Afrika mittlerweile für sich entdeckt. Die Folge: Die Anzahl der Mitarbeiterentsendungen nach Afrika steigt stetig. Die Gestaltungsmöglichkeiten für den Einsatz deutscher Mitarbeiter auf dem afrikanischen Kontinent und übrigens auch in anderen Regionen sind jedoch differenziert und stellen Personalverantwortliche oft vor Hürden. Die größte Herausforderung liegt darin, die Entsendung so zu gestalten, dass unternehmerische Ziele erreicht und gleichzeitig die Compliance-Anforderungen des Einsatzlandes erfüllt werden.

Zu den nach Größe und Volumen für deutsche Unternehmen wichtigsten Märkten gehören Südafrika, Nigeria und Kenia. Von diesen sogenannten „Hubs“ aus wird oftmals der gesamte Kontinent erschlossen oder der Vertrieb gesteuert. Durch den Zuwachs ausländischer Investoren kontrollieren die Regierungen dieser Länder den Expat-Markt sehr stark und verschärfen zunehmend die Gesetze hinsichtlich der Beschäftigung von ausländischen Mitarbeitern (Expats).
 
Geschäftsführer und Personalverantwortliche deutscher Unternehmen sollten diese Bestimmungen kennen und einhalten, denn bei Verstößen drohen empfindliche Geldstrafen, Landesverweise sowie Einreiseverbote und schlimmstenfalls Haftstrafen. In der Praxis führen neben den sich häufig ändernden Bedingungen auch die unterschiedlichen Verfahrensweisen in den einzelnen afrikanischen Staaten zu Schwierigkeiten bei der Entsendung. So bereitet bereits die Vertragsart – Entsendevertrag oder lokaler Vertrag – erste rechtliche und administrative Probleme. Einige Behörden verlangen bei der Beantragung des Arbeitsvisums einen lokalen Arbeitsvertrag. In anderen Ländern wiederum reicht lediglich der Entsendevertrag für die Erteilung der Arbeitsdokumente.

Doch was bedeutet das in der Praxis für das entsendende Unternehmen und den entsandten Mitarbeiter? Was ist bei der Beantragung des Arbeitsvisums beziehungsweise der Arbeitserlaubnis bereits im Vorfeld zu beachten? Kann der Mitarbeiter im deutschen Sozialversicherungssystem verbleiben? Wie verhält es sich mit der sozialen Absicherung des Mitarbeiters in Deutschland und im Gastland? Welche Vorgaben müssen bei der Steuerpflicht erfüllt werden, sowohl für das Unternehmen als auch für den Entsandten? Auf all diese Fragen wird unser Referent auf dem eintägigen Seminar Antworten geben.
 
Ziel ist es, Fach- und Führungskräften sowie Global Mobility Managern zu zeigen, wie Lösungen innerhalb dieser Rechtsgebiete ideal aufeinander abgestimmt werden können. Während des Seminars erhalten die Teilnehmer einen ganzheitlichen Überblick über die Herausforderungen von Entsendungen nach Afrika, hilfreiche Tipps zur bestmöglichen Absicherung der Mitarbeiter und vielfältige Anregungen, um Entsendungen effektiv zu gestalten. Daneben werden viele Praxisbeispiele und ein Erfahrungsaustausch mit Kollegen geboten.

Zielgruppe:
Das Seminar richtet sich an Leiter und Mitarbeiter aus den Abteilungen Global Mobility, Personal, Steuern sowie Finanzen und Entgelt. Die Teilnehmer erfahren, mit welchen besonderen Herausforderungen bei einer Mitarbeiterentsendung im jeweiligen Fokus-Land zu rechnen ist. Das Seminar zeigt Strategien auf, die Afrika-Entsendung so zu gestalten, dass sowohl unternehmerische Ziele erreicht als auch die Erwartungen des entsandten Mitarbeiters erfüllt werden.
 
Referent Omer Dotou
Leiter der Unternehmensberatungsberatung Global Mobility Services
BDAE Consult GmbH
 
 
IHR NUTZEN:



  • einen ganzheitlichen Überblick über die heutigen und zukünftigen Herausforderungen von Entsendungen nach Afrika

  • hilfreiche Tipps zur bestmöglichen Absicherung Ihrer ausländischen Mitarbeiter

  • vielfältige Unterstützungsanregungen, um die Entsendung effektiv zu gestalten.


Tauschen Sie sich mit anderen Seminarteilnehmern über Erfahrungen aus und lernen Sie best practices anhand von Praxisbeispielen kennen, um unterschiedliche Fallstricke zu umgehen.

Übersicht zu den Seminar-Inhalten:

•           Aufenthaltsrechtliche Bestimmungen in den Fokus-Ländern
Was Unternehmen z. B. bei der Beantragung der nigerianischen Aufenthalts- und  Arbeitsgenehmigung (Combined  Expatriate  Residence Permit und Alien Card, CERPAC) beachten müssen? Welche Relevanz hat die expatriate quota bei der Besetzung freier Stellen mit ausländischen Mitarbeitern?
 
•           Arbeitsrechtliche Lösungen bei Entsendungen
Neben den deutschen arbeitsrechtlichen Regelungen finden die lokalen arbeitsrechtlichen Vorschriften auf die Beschäftigung des Expats in einigen afrikanischen Ländern Anwendung. Ist der Mitarbeiter beispielsweise gleichzeitig in Deutschland und in Kenia beschäftigt, mit einem split salary? Welche Auswirkungen resultieren hieraus für den Mitarbeiter? Welche Bestimmungen muss der deutsche Entsendevertrag zwingend beinhalten?
 
•           Steuer- und sozialversicherungsrechtliche Auswirkungen
Wie ist das salary package zu gestalten, so dass die Steuervorteile in den jeweiligen Ländern Berücksichtigung finden? Greift das kenianische National Social Security Fund Act auch für die Expats? Welche zusätzlichen Absicherungen sind notwendig, um eine maximale Absicherung des Expat zu gewährleisten? Ist eine Rente aus Nigeria denkbar?

Veranstaltungsort:

Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft e.V.

Friedrichstraß 206 Eingang Zimmerstraße

10969 Berlin

Ansprechpartner:

Frau

Angela Ben Aissa

Telefon: +49 4041913318

Fax: +49 40354704

Zurück zur ÜbersichtZur nächsten Veranstaltung