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Sudan und Südsudan unterzeichnen Ölabkommen in Addis Abeba

Die Länder Sudan und Südsudan haben im Streit um die Aufteilung der Erdöleinnahmen nach langen Verhandlungen eine Einigung erreicht. Nach Angaben des Vermittlers der Afrikanischen Union, Thabo Mbeki, sei in der Nacht zum 4. August in Addis Abeba ein Abkommen unterzeichnet worden, das die finanziellen Details der Erdöleinnahmen – v.a. die Transitgebühren – betrifft.

Nach Angaben der südsudanesischen Regierung soll Juba in den kommenden dreieinhalb Jahren US-$ 9,48 Dollar für jedes Barrel Öl zahlen, das durch die sudanesischen Ölpipelines exportiert wird. Ferner erhält der Sudan, dessen Öleinnahmen mit der Unabhängigkeit des Südens um 75% reduziert wurden,  eine Entschädigung von US-$ 3 Mrd. Dollar.

Mitglieder der sudanesischen Verhandlungsdelegation betonten gegenüber der amtlichen Nachrichtenagentur Suna, dass in den Verhandlungen nun auch weitere Streitfragen geklärt werden sollten. (ben)