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Neues Visa-System in den Schengen-Staaten

Die Schengen-Staaten können sich seit Mitte Oktober mit Hilfe einer Datenbank über Visaanträge aus Nordafrika austauschen. Personen, die in den Konsulaten dieser Region ein Visum für einen kurzfristigen Aufenthalt in einem der 25europäischen Länder beantragen, müssen Fingerabdrücke und ein Foto abgeben. Diese biometrischen Daten werden nachfolgend bis zu fünf Jahre im Visa-Informationssystem gespeichert. Anhand der Daten können die Grenzbeamten die Identität des Visuminhabers bei der Einreise überprüfen. Auch sind Zusatzinformationen – etwa zu vorherige Anträge und Entscheidungen – in dem System hinterlegt. Das Informationssystem soll in erster Linie  Identitätsdiebstahl verhindern und die Bearbeitungsdauer verkürzen. Die Anwendung des Systems startet in den Ländern Ägypten, Algerien, Libyen, Mauretanien, Marokko und Tunesien und soll in einem zweiten Schritt auf die Länder des Nahen Ostens und der Golfregion ausgedehnt werden. Auch Europol und nationale Polizeibehörden können unter bestimmten Bedingungen Zugang zu dem Info-System beantragen. (ben)