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PetroSA und Chinas Sinopec planen Raffinerie

PetroSA und die staatliche Sinopec stehen derzeit in Verhandlungen über den Bau der US$ 10 Mrd. (ca. EUR 7,6 Mrd.) teuren Mthombo Ölraffinerie in Coega. Geplant ist eine Anlage mit einer Kapazität von 400 000 Barrel Öl pro Tag. Bereits im September 2011 haben beide Firmen ein Memorandum of Understanding für den Ausbau einer zukünftigen Zusammenarbeit in den Bereichen Projektentwicklung, Exploration und Produktion sowie Handel mit Rohöl und Ölprodukten unterzeichnet.

Die geplante Kooperation ist eine von mehreren von PetroSA mit ausländischen Ölfirmen unterzeichneten Übereinkommen und Teil seiner Wachstumsstrategie. Weitere Kooperationen sind notwendig, um u.a. die Versorgung der Mossel Bay gas-to liquids Raffinerie zu gewährleisten, die derzeit Schwierigkeiten hat genug Lieferungen zu erhalten.

Da internationale Aktivitäten im Bereich Ölexploration und – produktion teuer und riskant sind, benötigt PetroSA, laut Elizabeth Marabwa, Direktorin für Internationale Zusammenarbeit im Energieministerium,  auch in Zukunft erfahrene Partner.  Derzeit sei die südafrikanische Regierung in Kontakt mit Venezuela, Ägypten, Ghana und Algerien, um seine Ölnachfrage zu sichern. Südafrika arbeitet zudem mit den Gaskommissionen der Länder Namibia und Mosambik sowie mit Sonangol in Angola in Bezug auf Öl- und Gaslieferungen zusammen.

Des Weiteren wurde ein MoU mit der Republik Kongo im November 2011 für die weitere Zusammenarbeit im Grand Inga Projekt am Congo River unterzeichnet. Das geplante Staudammprojekt hat ein Potenzial von 40 000 MW.

Im Hinblick auf die Southern African Development Community (SADC) erklärte Marabwa, dass grenzüberschreitender Stromhandel in der Region durchaus möglich sei, dafür aber das Umfeld besonders in den Bereichen Finanzierung, Liefersicherheit, Regulierungen und Preissetzung noch verbessert werden müsste.  Die SADC hatte bereits mehrere Energieinfrastrukturprojekte in Mosambik, Sambia, Simbabwe und Namibia genehmigt. (Quelle: Business Day/jf)