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Öl und Gas: Eingeschränkte Öl-Produktion im Süd-Sudan in 2012

Wie die IEA (Internationale Energie-Agentur) mitteilte, könnte in 2012 die Süd-sudanesische Öl-Produktion dem Weltmarkt fernbleiben. Der Süd-Sudan befindet sich in Streitigkeiten über einen Finanzausgleich mit seinem nördlichen Nachbarn. Unter anderem herrscht Uneinigkeit über den Status von Abyei, einer Grenzregion, auf die beide Länder Anspruch erheben.

Im Januar schloss der Süd-Sudan seine Ölproduktion. Momentan führt der einzige Export-Weg über eine Pipeline durch den Norden. Nach Schätzungen der IEA produzierte der Süd-Sudan im Dezember 260.000 Barrel pro Tag (bpd), der Sudan 110.000 bpd.

Da in absehbarer Zeit keine Einigung zu erkennen sei, reduzierte die IEA ihre Öl-Produktions-Schätzungen auf 200.000 bpd im ersten Quartal 2012 und auf 100.000 bpd für 2012.

Hauptbetroffener dieser Reduktion ist China, das mit 260.000 bpd in 2011, 5,2 % seiner Öl-Importe aus dem Sudan und Süd-Sudan bezog.

Nach IEA Aussagen ist es unmöglich Vorhersagen über den weiteren Verlauf des Konflikts zu treffen, weshalb die Öl-Produktion beider Länder ein Risiko für den Rest des Jahres darstellen wird.

Die Verhandlungen der Länder werden Ende dieser Woche fortgesetzt.