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Außenhandel/Fischerei: Regierung will Testlabor einrichten

Die gambische Regierung ist nach Angaben des Fischereiministeriums darum bemüht, ein anerkanntes, den internationalen Standards entsprechendes mik-robiologisches Labor zur Untersuchung geräucherten Fischs einzurichten, um etwaige Vorkommen an giftigem, krebserregendem Benzopyren entdecken zu können. Nachdem das zu den sogenannten polyzyklischen aromatischen Koh-lenwasserstoffen (PAK) gehörende Gift in nach Europa exportiertem Räucher-fisch entdeckt worden war, hatte die EU wegen unzureichender sanitärer Vor-aussetzungen in den Produktionsstätten ein Importverbot verhängt. Laut Fi-schereiministerium reisen regelmäßig EU-Inspektoren ins Land und statten den betreffenden Unternehmen einen Kontrollbesuch ab. Im Februar letzten Jahres wurde das Einfuhrverbot teilweise aufgehoben; seither ist es vier Un-ternehmen in Gambia wieder gestattet, geräucherten Fisch nach Europa aus-zuführen.
Bisher wurden Stichproben gambischen Räucherfischs in Senegal oder Hol-land untersucht. Mithilfe des von der EU finanzierten und von der UN Industri-al Development Organization (UNIDO) implementierten West Africa Quality Programme (WAQP)  soll nun ein eigenes Testlabor geschaffen werden. Nach den Worten des zuständigen Direktors Famara Dampha erhofft man sich hier-von einen Anstieg des Exports sowie einen großen Nutzen für die einheimi-schen Verbraucher. (pm)