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Auslandsbeziehungen: Ägypten und Äthiopien verbessern gegenseitige Beziehungen

Im September reiste eine Delegation aus Äthiopien nach Kairo, um Verhandlungen über eine Verbesserung die beiderseitigen politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu führen. In der Vergangenheit hatten diese sich an dem Thema über die Nutzung des Nilwassers entzündet. Besonders der bereits eingeleitete Bau des in fünf Jahren 5.250 MW leistenden Renaissance Dams an der sudanesischen Grenze hat zu den Spannungen beigetragen, wobei Entscheidungsträger in Ägypten bisher davon ausgingen, dass dann nicht mehr genügend Wasser bliebe, um den Bedarf Ägyptens abzudecken.

Bisherige Bedenken, die zu einer Ablehnung des äthiopischen Projekts von ägyptischer Seite führten, konnten in den Besprechungen ausgeräumt werden, und es wurde stattdessen beschlossen, dass eine Delegation bestehend aus Vertretern Ägyptens, des Sudans und Äthiopiens an den Bauort reisen und dort neue Erhebungen anfertigen soll.

Nach einer vertraglichen Vereinbarung, die allerdings aus dem Jahr 1929 stammt, hat Ägypten für seinen Bedarf ein Anrecht auf 55,5 Mrd. m³ Nilwasser. Im Vergleich dazu die gesamte Strömungsmenge des Flusses: 84 Mrd. m³/Jahr. (mei)