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Baumwolle: China will Geschäfte ausweiten

Die VR China will seine Wirtschaftsbeziehungen zu den Baumwolle produzie-renden Ländern Benin, Burkina Faso, Mali und Tschad vertiefen und den Baumwollanbau dort stärker fördern. Zugleich soll dazu beigetragen werden, den Baumwollhandel entsprechend den WTO-Richtlinien fairer zu gestalten.

Einem Bericht von „China Daily“ zufolge wird China den betreffenden Ländern Saatgut, Maschinen, Düngemittel und andere Materialien zur Verfügung stel-len und verschiedene Programme für die Ausbildung des technischen Personals und des Managements entwickeln, damit die Produktionskapazitäten der Textilindustrie erhöht werden können. Die afrikanischen Volkswirtschaften würden davon profitieren, wenn China sich für einen fairen weltweiten Baumwollhandel einsetze, sagte der Direktor des Agrarwirtschaftlichen Forschungsinstituts beim chinesischen Landwirtschaftsministeriums, Du Min, unter Anspielung auf die in den vergangenen Jahren häufig unterbrochenen Verhandlungen innerhalb der Doha-Runde. Handelsminister Chen Deming erklärte, China verstehe die Bedürfnisse der afrikanischen Länder, der chinesische Markt sei immer für sie geöffnet. Noch aber, so der Vizepräsident der China Cotton Association (CCA), Gao Fang, seien die USA und Indien Chinas größte Zulieferer von Baumwolle. Es brauche Zeit, bis die afrikanischen Länder in der Lage seien, mehr davon nach China zu exportieren.
In den ersten elf Monaten 2011 stieg der chinesische Baumwollimport gegen-über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 8,4 Prozent auf 2,57 Millionen Tonnen. (pm)