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Bergbau: Körperschaftssteuer für Unternehmen erhöht

Das Bergbauabkommen zwischen der sierra-leonischen Regierung und der London Mining Company Limited (LMCL) ist geändert und in Einklang mit der revidierten Bergbaupolitik und den neuen Gesetzen gebracht worden. Demnach entrichtet der Konzern nunmehr 25 Prozent an Körperschaftssteuer, nachdem er bisher nur sechs Prozent gezahlt hatte. Dies gab der Sonderbera-ter von Präsident Ernest Koroma, Herbert P. M’Cleod, als Ergebnis der Verhandlungen zwischen beiden Seiten bekannt. Koroma kommentierte die neue Regelung mit dem Hinweis, dass das Volk in der Vergangenheit keinen Nutzen aus den Ressourcen des Landes habe ziehen können und dass die Regierung deshalb die bisherige Praxis beendet habe. Mithilfe des neuen Abkommens könnten auch neue Arbeitsplätze und Bildungsmöglichkeiten in den von den LMCL-Operationen betroffenen Kommunen geschaffen werden.

Eine ähnliche Vereinbarung ist auch mit dem zur BSG Resources Ltd  (Guernsey) gehörenden Diamantenkonzern Koidu Holdings S.A. getroffen worden, während Verhandlungen mit Unternehmen wie Sierra Rutile Limited (SRL), dem zu VIMETCO N. V. gehörenden Bauxitproduzenten Sierra Minerals Limited (SML) und der britischen Cluff Gold Plc noch im Gang sind bzw. bevorstehen. (pm)