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Gebrauchtwagen: Alte deutsche Marken stark gefragt – Contonou größter Umschlagplatz

Auf den Gebrauchtmärkten Afrikas sind nach wie vor alte deutsche Fahrzeuge der Marke Mercedes am beliebtesten, berichtet die Zeitung Die Presse aus Wien. Dies liege daran, dass die Mechaniker vor Ort in der Lage seien, diese alten Fahrzeuge zu reparieren und instand zu halten. Neuere Modelle würden hingegen mit ihren vielen elektronischen Bauteilen und Extras für viele Werkstätten in Westafrika nicht reparierbar seien, daher liege der Fokus auf meist 20 bis 15 Jahre alten Modelle. Nach dem Bericht werden Gebrauchtwagen hauptsächlich über die europäischen Häfen Hamburg, Antwerpen oder Rotterdam verschifft. Voraussetzung für einen Export als Gebraucht-Kfz sei die Fahrtüchtigkeit. Andererseits würde das Aufkommen an Ersatzteilen in Containern nach Westafrika gleichfalls ansteigen, da viele Gebrauchtwagenhändler inzwischen Schrottplätze in Österreich betrieben und dort gefragte Teile für den Markt herausfiltern würden. Als größter Umschlagplatz Westafrikas gelte der Hafen Cotonou in Benin, wo oft Angehörige die Autos übernehmen und diese – sofern die Container nicht im Zoll festhängen und erst nach Schmiergeldzahlung freigegeben werden – nach Nigeria, Ghana oder in den Tschad transportiert würden. Unklar ist nach dem Bericht der Presse, wie viele gestohlene Fahrzeuge ihren Weg von Österreich nach Westafrika finden würden, es gebe hier lediglich Schätzungen.