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Investitionen: Chinesische Investitionen erreichen US-$ 108 Mrd.

Einer Untersuchung der US-amerikanischen Heritage Foundation zufolge hat die Volksrepublik China von 2005 bis einschließlich 2012 insgesamt US-$ 108 Mrd. in Afrika investiert, weltweit im gleichen Zeitraum mehr als US-$ 120 Mrd. (bis 2010 hatten sich die chinesischen Investitionen auf US-$ 111 Mrd. summiert). Der mit US-$ 34,31 Mrd. größte Anteil an den Investitionen in Afrika  entfiel auf den Verkehrssektor, für den Energie- und Ölbereich gaben chinesische Unternehmen US-$ 31 Mrd., für Immobilien US-$ 21,6 Mrd. und für den Bergbau US-$ 16,3  Mrd. aus.
Größter Empfänger chinesischer Investitionen in Afrika im genannten Zeitraum war Nigeria mit US-$ 15,6 Mrd., wovon  US-$ 8,2 Mrd. allein in den Energiesektor flossen.  Nach Algerien (US-$ 10,5 Mrd.), Südafrika (US-$ 8,6 Mrd.),  Äthiopien (US-$ 7,8 Mrd.) und der Demokratischen Republik Kongo (ebenfalls US-$ 7,8 Mrd.)  lag Tschad mit US-$ 6,8 Mrd. an sechster Stelle, eine Summe, die mit US-$ 6,6 Mrd. nahezu vollständig in das Verkehrswesen investiert wurde.
Nach Angola (US-$ 6,5 Mrd.) bildeten Niger, Sierra Leone und Kamerun die letzten drei der zehn größten Empfängerländer chinesischer Investitionen von 2005 bis 2012. Dorthin flossen US-$ 5,2 Mrd., US-$ 4,7 Mrd. bzw. US-$ 4,6 Mrd., wobei von den US-$ 5,2 Mrd. für  Niger allein US-$ 5 Mrd. in die dort operierende China National Petroleum Corporation (CNPC) investiert wurden, nachdem die Gesellschaft 2008 die Lizenz für die Ölförderung erhalten hatte. Unter anderem errichtete CNPC  die SORAZ-Raffinerie (Société de Raffinage de Zinder) mit einer Kapazität von 20.000 Barrel pro Tag. (pm)