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Landwirtschaft/Infrastruktur: Chinesen wollen 1,3 Milliarden Dollar investieren

Das chinesische Unternehmen Shanghai Construction Investment will 1,3 Milliarden US-Dollar in den Reis- und Kautschukanbau sowie in die landwirt-schaftliche Infrastruktur in Sierra Leone investieren. Die sei, heißt es, die bis-her größte Investition, die dem Agrarbereich des Landes zugutekomme.
Nach Mitteilung des Agrarministeriums wird die Haman Rubber Group, ein Tochterunternehmen des Konzerns, im nördlichen Distrikt Tonkolili mehr als 30.000 Hektar Ackerland kultivieren und damit etwa 100.000 neue Arbeitsplätze schaffen. Mit der Umsetzung des Projekts werde Mitte des Jahres begonnen. Zhou Chen, der Geschäftsführer der Haman Rubber Group, gab bekannt, dass zudem 500 Kilometer Fernstraßen, 600 Kilometer Zubringerstraßen, 30 Gebäude und ein 868 Kilometer umfassendes Bewässerungssystem errichtet werden sollen.
Das Projekt wird als Konsequenz aus dem 258 Millionen Euro teuren Projekt der Schweizer Gruppe Addax & Oryx  vorgestellt, das dem großflächigen Anbau von Zuckerrohr zur Gewinnung von Ethanol gilt und Berichten zufolge Befürchtungen seitens verschiedener NGOs und Menschenrechtsorganisatio-nen um die Ernährungssicherheit und die Wahrung der Landnutzungsrechte ausgelöst habe. (pm)