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Lanxess investiert 40 Mio. Euro in CO2-Aufbereitungsanlage

 

Das deutsche Chemikalienunternehmen Lanxess plant den Bau einer CO2-Aufbereitungsanlage für sein Werk in Newcastle, KwaZulu-Natal. Derzeit betreibt Lanxess die einzige Produktionsanlage für Natriumdichromat in Südafrika, welches hauptsächlich zu Chromgersalzen verarbeitet wird und als Gerbemittel für die Lederindustrie dient.

Die Produktion von Natriumdichromat benötigt große Mengen an hochkonzentriertem Kohlendioxid. Die geplante Aufbreitungsanlage soll das CO2 aus den Emissionen des Werkes filtern und anreichern. Das Kohlendioxidkonzentrat kann dann wieder dem Produktionsprozess zugeführt werden. Laut Rainier van Roessel, Vorstandsmitglied von Lanxess, werden so 25% der CO2-Emissionen des Newcastle Werkes eingespart. Der Bau der Anlage erlaube die beste Nutzung der vorhandenen Kapazitäten und sei Basis für weitere Produktionserweiterungen.

Der insgesamt 40 Mio. Euro teure Bau der Anlage macht Lanxess zudem unabhängig von seinen derzeitigen Lieferanten.  Nach eigenen Angaben ist Lanxess das weltweit einzige Unternehmen, das die komplette Wertschöpfungskette für chrombasierte Lederchemikalien abdeckt.

Karl Gassen, Geschäftsführer von Lanxess (pty) Ltd. in Südafrika betont, dass diese Investition eine deutliche Bekenntnis zum Standort Südafrika sei. Insgesamt beschäftigt Lanxess Südafrika rund 1.000 Mitarbeiter im Land, davon 120 in Newcastle. (Business Day/jf)