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Luftfahrt: Aeroswift Projekt soll Titanaufbereitung in Südafrika ermöglichen

Das Aeroswift Projekt, welches auf eine Initiative des Council for Scientific and Industrial Research (CSIR) zurückgeht, wird laut CSIR-Geschäftsführer Sibusiso Sibisi den Grundstein für einen neuen Sektor der Titanaufbereitung legen und Südafrika an die Spitze der Luft- und Raumfahrtindustrie katapultieren.


Als Gemeinschaftsprojekt der südafrikanischen Regierung, der National  Research Foundation, der Aerospace Industry Support Initiative, dem Flugzeugkomponentenhersteller Aerosud und dem CSIR National Laser Centre, zielt das 28 Mio. südafrikansiche Rand (ca. EUR 2,7 Mio.) schwere Aeroswift Projekt auf ein Additivverfahren, welches die Herstellung dreidimensionaler Baukomponenten aus Titanpuder ermöglicht.


Südafrika, der weltweit zweitgrößte Titanlieferant, konnte den Rohstoff  vor dem Export bisher nur wenig veredeln. Insbesondere Niedrigkostenländer stellen auch für die südafrikanische Produktion starken Wettbewerb da. Um diesem zu entkommen möchte insbesondere die Luft- und Raumfahrtindustrie weiter auf Nischen setzen, so Aerosud Geschäftsführer Paul Potgieter.  Sitz des zukünftigen Clusters des Sektors soll das Centurion Aerospace Village sein. (jf)