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Politik: Die VAE gegenüber Mogadishu/Somalia wegen Somaliland entrüstet

Die Bemühungen der VAE zur Nutzung wirtschaftlicher und strategischer Gelegenheiten bei der Kooperation mit der abtrünnigen somalischen Provinz Somaliland haben in Dubai zu Missstimmungen geführt. Die einst guten Beziehungen der VAE zu Somalia hinterlassen jetzt bittere Spuren.

Auslösepunkt sind die Pläne Somalilands um den Ausbau des Hafens von Berbera. Von Seiten der VAE beteiligt sich der weltweit operierende Hafenbetreiber vom Golf, die DP World, seit 2016 daran, die vorhandenen technischen Fazilitäten im Rahmen eines US-$ 442 Mio. großen Auftrags zu modernisieren und zu erweitern. In dem Projekt hält auch Äthiopien einen Anteil von 19% der Aktien.

Somalia/Mogadishu ist mit dieser Entwicklung nicht einverstanden, da es in die Vorbereitungsgespräche nicht eingeschaltet worden war und da die Anerkennung Somalilands als autonomes Gebiet weder von Mogadishu noch international akzeptiert wird.

Das Federal Ministry of Ports and Marine Transport erklärte deshalb den einst geschlossenen Vertrag als „null und nichtig“ und betrachtet ihn als “detrimental to the sovereignty of the Federal Republic of Somalia and the unity of the country“. (Quelle:  africanbusinessmagazine.com)

 

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Politik: Die VAE gegenüber Mogadishu/Somalia wegen Somaliland entrüstet

Die Bemühungen der VAE zur Nutzung wirtschaftlicher und strategischer Gelegenheiten bei der Kooperation mit der abtrünnigen somalischen Provinz Somaliland haben in Dubai zu Missstimmungen geführt. Die einst guten Beziehungen der VAE zu Somalia hinterlassen jetzt bittere Spuren.

Auslösepunkt sind die Pläne Somalilands um den Ausbau des Hafens von Berbera. Von Seiten der VAE beteiligt sich der weltweit operierende Hafenbetreiber vom Golf, die DP World, seit 2016 daran, die vorhandenen technischen Fazilitäten im Rahmen eines US-$ 442 Mio. großen Auftrags zu modernisieren und zu erweitern. In dem Projekt hält auch Äthiopien einen Anteil von 19% der Aktien.

Somalia/Mogadishu ist mit dieser Entwicklung nicht einverstanden, da es in die Vorbereitungsgespräche nicht eingeschaltet worden war und da die Anerkennung Somalilands als autonomes Gebiet weder von Mogadishu noch international akzeptiert wird.

Das Federal Ministry of Ports and Marine Transport erklärte deshalb den einst geschlossenen Vertrag als „null und nichtig“ und betrachtet ihn als “detrimental to the sovereignty of the Federal Republic of Somalia and the unity of the country“. (Quelle:  africanbusinessmagazine.com)