Content

oben / top  |  Navigation  |  Navigation (Breadcrumb Trail)  |  Navigation (untergeordnet)  |  Inhalt / Content  |  unten / bottom

Politik: Jammeh geht nach militärischer Drohung von ECOWAS

Angesichts einer unmittelbar bevorstehenden Entmachtung durch ausländische Truppen (ECOWAS) hat der abgewählte gambische Präsident Yahya Jammeh seinen Amtsverzicht erklärt, informiert die deutsche Presse-Agentur im Januar. Nach Marathonverhandlungen mit westafrikanischen Vermittlern in der Nacht zum Samstag habe Jammeh im staatlichen Fernsehen erklärt, er habe sich entschlossen, "die Führung des Landes" aufzugeben. Es sei nicht nötig, "dass auch nur ein Tropfen Blut vergossen wird." Seinen Nachfolger, den im Dezember gewählten Adama Barrow, habe er nicht erwähnt. Jammeh hätte sich bis zuletzt geweigert, die Macht abzugeben. Er habe jenen gedankt, die ihn beim Aufbau "eines modernen Gambia unterstützt" hätten. Jammeh habe den westafrikanischen Staat, eines der ärmsten Länder der Welt, seit 22 Jahren mit harter Hand regiert. Am Donnerstag sei eine westafrikanische Eingreiftruppe in Gambia einmarschiert, um den Machtwechsel notfalls zu erzwingen. Es sei nach Jammehs Ansprache jedoch zunächst unklar geblieben, ob er ins Exil gehen würde und ob ihm für das Aufgeben der Macht eine Amnestie gegen strafrechtliche Verfolgung zugesichert wurde.