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Politik: Mo Ibrahim Index of African Governance 2013

Im Oktober wurde zum siebten Mal der Ibrahim Index of African Governance der Mo Ibrahim Stiftung veröffentlicht. Dabei schneidet Mauritius als bestes Land ab, gefolgt von Botswana, Kap Verde und den Seychellen. Südafrika belegt Platz 5. Somalia wird als das Land mit der schlechtesten Regierungsführung eingestuft und liegt somit weit abgeschlagen auf Rang 52. Das zweitschlechteste Ergebnis hat die Demokratische Republik Kongo bekommen. Nur wenig besser haben Eritrea und die Zentralafrikanische Republik abgeschnitten.
Auch 2013 wurde kein afrikanisches Staatsoberhaupt den Kriterien der Stiftung für gute Regierungsführung und Leadership gerecht. Der mit 5 Mio US-Dollar dotierte wertvollste Einzelpreis der Welt, konnte somit zum vierten Mal innerhalb von fünf Jahren nicht vergeben werden. Seit der Gründung der Stiftung 2007 wurden nur drei Staatschefs ausgezeichnet: Pedro Verona Pires (Kap Verde), Festus Mogae (Botswana) und Joaquim Chissano (Mosambik).
Der Ibrahim Index of African Governance  klassifiziert jährlich die 52 Staaten Afrikas nach den Kriterien Sicherheit & Rechtstaatlichkeit, Partizipation & Menschenrechte, nachhaltige ökonomische Entwicklung sowie menschliche Entwicklung. Der im Sudan geborene Unternehmer und Multimilliardär Mo Ibrahim hat seine Stiftung ins Leben gerufen, um gute Regierungsführung und Transparenz in Afrika zu fördern.