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Politik: Neue Islamisten-Gruppe taucht auf und verbreitet Angst

Eine neue radikal-islamistische Gruppe ist im Norden Burkina Fasos aufgetaucht und hat dort durch bewaffnete Überfälle auf Schulen von sich reden gemacht, wie die Zeitung International Business Times aus Indien berichtet. Die Gruppe werde der Al-Qaida-Strömung zugerechnet und habe bereits in anderen Teilen Afrikas für Angst gesorgt. Die Gruppe verlange unter Gewaltandrohung, dass die Lehrer die Unterrichtspläne änderten. Teilweise seien Bewohner aus den Dörfern schon geflüchtet. Die Gruppe werde von dem radikalen Muslimführer Malam Ibrahim Dicko geleitet. Nach Experteneinschätzung sei dies eine sehr kleine Gruppe, die eventuell mehr bluffe als tatsächlich über ausreichend Kämpfer und Waffen verfüge, um ihre Drohungen auch umzusetzen. In Nord-Burkina-Faso bestehe aber ein sicherheitspolitisches Vakuum, da der Zentralstaat dort schwach sei und es für bewaffnete Kräfte leicht sei, dort ‚Stärke‘ zu zeigen.