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Transportdienste: Geringere Gebühren bei grenzüberschreitendem Güterverkehr

Zwischen Côte d’Ivoire und Mali ist vereinbart worden, dass die Gebühren im Gütertransitverkehr zwischen Bamako und Abidjan reduziert werden. Seit 2002 galt für jeden Pkw, der von Mali nach Côte d’Ivoire Waren transportierte, eine Gebühr von 150.000 CFA-Francs  (knapp 229 Euro) gezahlt werden musste; die Gelder flossen direkt in die Kasse der ivorischen Frachtgutbehör-de OIC (Office Ivoirien des Chargeurs). Nach langen Verhandlungen einigte man sich jetzt auf eine reduzierte Gebühr von 50.000 CFA-Francs (ca. 76 Eu-ro), für Lkw mit Anhänger gelten 75.000 CFA-Francs  (ca. 114 Euro). Der Prä-sident des Conseil Malien des Chargeurs (CMC), Ousmane Babalaye Daou, gibt sich mit dieser Lösung nicht zufrieden. Zwar würde sich die Einigung jetzt günstig auf die malische Wirtschaft auswirken, doch sei der „Preis“ noch zu hoch. Es sei nicht normal, dass innerhalb der UEMOA-Länder solche Trans-portkosten gezahlt werden, sagte er. Diese Gebühren würden die Wirtschaft des Landes weiter erheblich belasten; seit 2002 seien an Côte d’Ivoire 100 Milliarden CFA-Francs (152,5 Millionen Euro) gezahlt worden. (pm)