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Tropische Rohstoffe: Steigerung bei Cashewnüssen um 3.900 Prozent

Die nigerianische Bank of Industry (BOI), die African Cashew Alliance  (ACA) und der Raw Materials Research and Development Council (RMRDC), eine Agentur der Bundesregierung in Abuja, haben gemeinsam eine Strategie entwickelt, die zur Erhöhung der Cashew-Produktion in Nigeria von derzeit 10.000 auf 400.000 Tonnen pro Jahr, d. h. zu einer Steigerung um 3.900 Prozent führen soll – was allerdings, entgegen der Darstellung von „This Day“, sogar 4.000 Prozent sein würden. Damit soll den Anstrengungen der Regierung Rechnung getragen werden, die um eine  Ausweitung des Nicht-Öl-Sektors bemüht ist. Größter Produzent von Cashewnüssen in Afrika sei derzeit Côte d’Ivoire mit jährlich 350.000 Tonnen, erklärte ACA-Präsident Idrissi Kilangi während eines Besuches in Lagos. Doch die asiatischen Staaten seien die weltweit größten Erzeuger. Allerdings habe dieser Sektor in Afrika das Potenzial, Einnahmen von mehr als 300 Millionen US-Dollar durch den Ver-kauf der Rohnüsse und von weiteren 300 Millionen US-Dollar aufgrund der Verarbeitung der Nüsse  zu erzielen und zugleich in diesem Bereich über 200.000 neue Jobs zu schaffen.
BOI-Geschäftsführer Mohammed G. Alkali sagte die Unterstützung seiner Bank zu, um das gesteckte  Ziel zu erreichen und die Farmer entsprechend zu ermutigen.  Nach dessen Darstellung ist Nigeria gegenwärtig weltweit der sechstgrößte Cashew-Produzent, nach Indien, Brasilien, Vietnam, Guinea-Bissau und Tansania. Anders als ACA-Präsident Kilangi, erwähnte er Côte d’Ivoire nicht, das African Economic Outlook zufolge 2009 mit 340.300 Tonnen weltweit nach Indien an zweiter Stelle lag und im vergangenen Jahr seine Produktion auf 374.800 Tonnen steigern konnte. (pm)