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Wirtschaft: Delegation aus den SADC-Staaten berichtet über Gründung des SADC Business Council

Am 21. November besuchte eine Delegation aus SADC-Mitgliederstaaten den Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft in Berlin. Die Delegationsmitglieder, bestehend aus hochrangigen Vertretern der Wirtschafts- und Außenministerien und Investitionsagenturen aus Südafrika, Namibia, Botswana, Simbabwe und Angola sowie der NEPAD Business Foundation (NBF), informierten sich beim Afrika-Verein über die thematischen und regionalen Prioritäten für das kommende Jahr und aktuelle Investitionsvorhaben deutscher Unternehmen in der Region. Die Delegation, die vom Goethe Institut begleitet wurde, berichtete zudem ausführlich von neuen Entwicklungen in der Region, unter anderem der Gründung des SADC Business Council, der eine stärkere Arbeitsbeziehung zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor im Rahmen der Durchführung der SADC Strategie und Roadmap für Industrialisierung 2015-2063 fördern soll.


Dr. Michael Humavindu, stellvertretender Staatssekretär im Ministerium für Industrialisierung, Handel und KMU Entwicklung in Namibia, hob die Initiativen Namibias im Rahmen des SADC Vorsitzes hervor, den das Land aktuell innehat. Um die wirtschaftliche Entwicklung der Region weiter voranzutreiben engagiert sich Namibia insbesondere in den Bereichen „Youth empowerment“ und Infrastruktur. Kommendes Jahr wird der Vorsitz an Tansania weitergereicht, wo im Sommer 2019 auch die jährliche, im Vorfeld des SADC-Gipfels der Staats- und Regierungschefs organisierte SADC Industrialisation Week stattfinden soll. Hier ergäben sich Möglichkeiten der Kooperation mit dem AV.


Der Afrika-Verein betonte, dass deutsche Unternehmen großes Interesse an der SADC Region habe und die Länder im südlichen Afrika wichtige Partner seien. Es gäbe zahlreiche deutsche Firmen, die seit Jahren mit klarem und langfristigem Engagement und Investment in der Region aktiv seien. Das große Interesse, beispielsweise im Agrarbereich, bestätigte auch eine aktuelle Mitgliederumfrage der German Agribusiness Alliance in Bezug auf die Schwerpunktländer. Unter den fünf meistgenannten Ländern befinden sich drei SADC-Mitgliedsstaaten: Sambia, Südafrika und Zimbabwe.

Im kommenden Jahr werden die Beziehungen zwischen dem AV und dieser wichtigen Region weiter vertieft, u.a. durch zahlreiche bilaterale Veranstaltungen, Delegationsreisen sowie weitere mögliche Kooperationen in der Region, wie beispielsweise im Rahmen der SADC Industrialisation Week.