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Wirtschaft: Mauritius überholt Deutschland im Doing Business Ranking

Mauritius ist auf Platz 20 das erste afrikanische Land, das im Doing Business Ranking der Welt Bank Deutschland überholt hat (Platz 24). Ruanda liegt als am zweitbesten platzierte Land auf Platz 29 des Doing Business Report 2019. Der Doing Business Report der Weltbank untersucht seit über 15 Jahren die Unternehmerfreundlichkeit einzelner Länder an Hand von Kriterien, wie der Dauer und den Kosten einer Unternehmensgründung, der Kreditvergabe und der Energieversorgung.
Zehn afrikanische Länder gehören mit Mauritius (20), Ruanda (29), Marokko (60), Kenia (61), Tunesien (80), Südafrika (82), Botswana (86), Sambia (87), Seychellen (96) und Dschibuti (99) den Top-100-Ländern an. Den größten Sprung im Ranking hat in diesem Jahr Dschibuti mit einem Sprung von Platz 154 (2018) auf Platz 99 gemacht. Zu den Top-10-Reformländern gehörten mit Dschibuti, Togo, Kenia, Côte d'Ivoire und Ruanda insgesamt fünf afrikanische Länder.
Seit 2012 ist Afrika die Region mit der höchsten Anzahl von Reformen. Im Berichtsjahr registrierte die Welt Bank ein Drittel aller Reformen in Subsahara-Afrika – insgesamt 107 Reformen in 40 afrikanischen Ländern. Die durchschnittliche Dauer der Registrierung eines Unternehmens hat sich seit 2006 von 59 Tagen auf heute 23 Tage deutlich reduziert und die Kosten für die Registrierung von 192 Prozent des Pro-Kopf-Einkommens auf 40 Prozent des Pro-Kopf-Einkommens ebenfalls deutlich verkleinert. Innerhalb der vergangenen 15 Jahre hat die Welt Bank in Subasahara-Afrika insgesamt 905 Reformen verzeichnet. In 11 von 15 Jahren war Subsahara-Afrika zudem die Region mit der höchsten Anzahl von Reformen. (Welt Bank)