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Zollfreier Marktzugang zur EU für vier afrikanische Staaten

Mit den Partnerländern Mauritius, Madagaskar, Seychellen und Simbabwe hat die EU erstmalig ein Handels- und Entwicklungsabkommen mit einer afrikanischen Region geschlossen. Das Abkommen beinhaltet den zoll- und kontingentfreien Marktzugang der vier Länder in die EU. Diese werden wiederum ebenfalls in den nächsten 15 Jahren schrittweise ihre Märkte für Importe aus der EU öffnen. Ausgenommen davon sind jedoch Güter, die von den Ländern als besonders sensibel eingestuft werden. 

Außerdem enthält das Abkommen unter anderem Bestimmungen und Vereinbarungen zu Ursprungsregeln, Entwicklungszusammenarbeit und handelspolitischen Schutzmechanismen. Erst nach der Ratifizierung des Abkommens durch alle Vertragsparteien, inklusive aller EU-Mitgliedsstaaten, wird es in Kraft treten.

Dies gilt als erster Schritt einer umfassenden Strategie in den nächsten Jahren Wirtschaftsabkommen mit allen Staaten des östlichen und südlichen Afrikas zu schließen. Verhandlungen hierzu laufen bereits seit 2008.