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Nachrichten im Überblick

Neue Studie zu China in Afrika

China hat sein Engagement in Afrika in den letzten Jahren massiv ausgeweitet. Investitionen in die Infrastruktur bestimmen das Bild. Der Zugang zu Rohstoffen spielt eine wichtige Rolle, aber auch die wachsenden Konsumgütermärkte des Kontinents. Darüber hinaus bieten sich einige Länder zunehmend als Produktionsstandorte für die Industrie an.

 

Wie geht Deutschland mit der neuen Dynamik um? Versteht es China als Konkurrenten, als Wegbereiter oder sogar als Kooperationspartner? Welche Strategien lenken das chinesische, welche das deutsche Vorgehen auf dem afrikanischen Kontinent? Die Ergebnisse der gemeinsamen Studie des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft, des Deutschen Industrie- und Handelskammertags und Germany Trade and Invest (GTAI)zeigen: Eine große Zahl der befragten deutschen Unternehmen spricht sich für trilaterale Kooperation aus. Die befragten chinesischen und afrikanischen Unternehmen begrüßen mehr Kontakte zu deutschen Unternehmen und einen engeren Austausch.

 

Neben ganz konkreten Herausforderungen bei der erfolgreichen Umsetzung entsprechender Kooperationsformate spielt für die deutschen Unternehmen die spezifische Flankierung und Begleitung durch die deutsche Politik eine wichtige Rolle. Chinas Engagement verbindet strategisch angelegte wirtschaftliche wie politische Interessen mit einem hohen Maß an Flankierung und großzügiger Finanzierung.
Entwicklungsaspekte, Umweltstandards sowie soziale und wettbewerbsrechtliche Fragen bleiben häufig außen vor. Hier sind verstärkte Bemühungen internationaler Wirtschaftsdiplomatie notwendig, um gemeinsame Normen der Zusammenarbeit bis hin zu gleichen Wettbewerbsbedingungen zu erreichen.

 

Studie als PDF-Datei