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Veranstaltungen mit politischem Fokus

Der Afrika-Verein organisiert regelmäßig Veranstaltungsformate mit politischem Fokus wie das politische Frühstück „Africa Insight!“, den Expertenkreis Public Affairs oder Gesprächsrunden in Bundesministerien oder dem Bundestag zu spezifischem Themen wie Nachhaltigkeit oder Aus- und Weiterbildung in Afrika.

Kommende Veranstaltungen:

Die nächste Ausgabe des politischen Frühstücks "Africa Insight!" findet voraussichtlich im Februar 2020 statt.

Vergangene Veranstaltungen:

Die Afrikanische Freihandelszone – Was bedeutet sie für bestehende Wirtschaftsgemeinschaften und für den Welthandel? Am 12. Dezember 2019

Im Mai 2019 ist das Abkommen zur Errichtung der Afrikanischen Freihandelszone (AfCFTA) formell in Kraft getreten, doch die wirklich heiklen Themen, wie etwa die Ursprungsregeln, kommen jetzt erst auf den Verhandlungstisch. Wann und unter welchen Vorzeichen die Freihandelszone also ihre Wirkung entfalten kann, ist noch völlig offen. Bei der gemeinsamen Veranstaltung mit der Konrad- Adenauer-Stiftung diskutierten Prof. Dr. Andreas Freytag von der Friedrich-Schiller-Universität, Rohini Acharya von der WTO und Dr. Evita Schmieg von der SWP, u.a. die Bedeutung des Abkommens für die bestehenden Wirtschaftsregionen in der Region, welche Effekte für Afrikas Handel mit Deutschland und der Welt zu erwarten sind sowie die Frage, ob die aktuelle Fragmentierung des afrikanischen Marktes überwunden und die Attraktivität für Investoren damit erhöht werden kann.

Africa Insight! Studienvorstellung "Investitionen der deutschen Wirtschaft in Afrika" am 5. Dezember 2019

Afrika ist in der Wirtschaft angekommen – 96 Prozent der Befragten aus Politik und Wirtschaft halten es für sehr wichtig oder wichtig, dass der Kontinent sich gut entwickelt, so das Ergebnis der Studie „Investitionen der deutschen Wirtschaft in Afrika“ der Global Perspectives Initiative, durchgeführt vom Institut für Demoskopie Allensbach. Bei unserem politischen Frühstücksformat „Africa Insight!“ stellte Frau Dr. Hamm, Gründerin und Geschäftsführerin der Global Perspectives Initiative die Studienergebnisse ausführlich. In der anschließenden Diskussion standen wurden Fragen nach den größten Investitionspotenzialen, der Bewertung von Chancen und Risiken durch Unternehmen und die Bewertung der Unterstützung durch die Bundesregierung im Mittelpunkt.

Africa Insight! Nordafrika Spezial am 7. Mai 2019

Was kommt nach den Regierungsumbrüchen in Algerien und Sudan? Und welche Entwicklungen sind in Libyen zu erwarten? Im April 2019 sind die zwei Langzeitherrscher – Algeriens Abdelaziz Bouteflika und Sudans Omar al-Bashir – nach monatelangen Protesten der Bevölkerung beider Länder zurückgetreten bzw. wurden abgesetzt. Auch in Libyen spitzte sich die Lage zu. Dr. Annette Weber von der Stiftung Wissenschaft und Politik und Thomas Birringer von der Konrad-Adenauer-Stiftung informierten bei der „Africa Insight!“ über Hintergründe, aktuelle Ereignisse und politische Entwicklungen in Algerien, Libyen und Sudan. In der Diskussion mit den Teilnehmenden standen u.a. der Einfluss externer Akteure sowie verschiedene Szenarien für die weiteren Entwicklungen in allen drei Staaten im Mittelpunkt.

Werkstattgespräch „Nachhaltige Lieferketten in Afrika“ am 3. April 2019

Aktuell überprüft die Bundesregierung im Rahmen des Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP), ob deutsche Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten die Kernelemente menschenrechtlicher Sorgfalt nachweislich in ihre Unternehmensprozesse integriert haben. Falls nicht mindestens 50 Prozent der Unternehmen an der freiwilligen Selbstverpflichtung teilnehmen, plant die Bundesregierung eine gesetzliche Regelung. Darüber hinaus hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) einen Entwurf für ein Nachhaltiges Wertschöpfungskettengesetz einschließlich eines Sorgfaltspflichtengesetzes in Auftrag gegeben, das Unternehmen für ihre gesamte Wertschöpfungskette, für ihr eigenes und für das Handeln Dritter, unter Androhung von massiven Geldbußen und Haftstrafen verantwortlich machen will.

Aus diesem Anlass hat der Afrika-Verein in Kooperation mit der Deutschen Afrika Stiftung und unter Schirmherrschaft von Dr. Christoph Hoffmann MdB ein Werkstattgespräch zum Thema „Nachhaltige Lieferketten in Afrika“ im Deutschen Bundestag veranstaltet. Anwesende aus Politik, Wirtschaft und Nichtregierungsorganisationen diskutierten über Fragen wie: Was bedeuten verbindliche Ansätze für das Afrika-Engagement deutscher Unternehmen? Könnte diese Verpflichtung zu Wettbewerbsnachteilen von deutschen Unternehmen im internationalen Vergleich führen? Inwieweit könnten verbindliche Vorgaben helfen, effektiv gegen Kinder- oder Zwangsarbeit, Umweltverschmutzung und Gesundheitsschädigung vorzugehen?

Side Event 55th Munich Security Conference am 15. Februar 2019

Die großen Chancen von digitalen Dienstleistungen für afrikanische Gesellschaften, Cyber Security als nationale Priorität und die Notwendigkeit, die Jugend im Bereich IT auszubilden – darum ging es bei der Veranstaltung des Afrika-Vereins zur Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) in Kooperation mit der Hanns-Seidel-Stiftung. Ehrengast zum Thema "Africa's age of digital transformation: Cyber security strategies for governments and corporates" war die kenianische Verteidigungsministerin Raychelle Omamo, die mit Ottilia Maunganidze vom Institute of Security Studies, dem IT-Spezialisten Olaleye Babatunde von der Afreximbank und Veridos-COO Dr Hermann Sterzinger darüber diskutierte, wie der Nexus aus Gesellschaft, Regierungen und Privatsektor zu mehr Cyber Security beitragen kann. Die bereits dritte AV-Nebenveranstaltung zur MSC hatte erneut zum Ziel, Afrika-Themen stärker auf die Agenda zu setzen.

Africa Insight! Afrikapolitischer Jahresauftakt am 30. Januar 2019

Was sind die Pläne der Bundesregierung für 2019 und wie sieht die konkrete Ausgestaltung der angekündigten Instrumente und Maßnahmen wie beispielsweise des Entwicklungsinvestitionsfonds aus? Antworten hierauf gab es beim politischen Frühstück „Africa Insight!“ von unseren Gästen Dr. Sonja Kreibich, im Auswärtigen Amt u.a. zuständig für Grundsatzfragen zu Subsahara-Afrika, und Michael Krake, Leiter der Unterabteilung Wirtschaft, Handel, Beschäftigung und Digitalisierung im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. In ihren afrikapolitischen Ausblicken gaben die beiden tiefe Einblick zu den Planungen in ihren und anderen Ministerien.