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Erneuerbare Energie: Mini-Netzwerke im Wert von 100 Millionen US-Dollar werden bald in Bumba, Isiro und Gemena in der DR Kongo gebaut

Die Demokratische Republik Kongo hat die Eranove-Gruppe, die Association of Energy Engineers (AEE) und Gridworks mit der Implementierung von Mini-Solarnetzen in drei Städten des Landes beauftragt. Die Energieingenieure werden diese Infrastruktur mit einer Kapazität zwischen 3 und 10 MW in den Ortschaften Bumba, Isiro und Gemena aufbauen.
Jedes Mininetz wird durch einen Dieselgenerator unterstützt, der bei geringer Sonneneinstrahlung den Betrieb übernimmt.
Der Bau dieser Kraftwerke ist Teil des Projekts Essor A2E, mit dem in den nächsten 7 Jahren 30 Mini-Netze entwickelt werden sollen.
"Dieses Projekt wird die Demokratische Republik Kongo mit zuverlässiger und erschwinglicher Energie versorgen und damit Wirtschaftswachstum, die Schaffung von Arbeitsplätzen und eine verbesserte Lebensqualität bei gleichzeitiger Reduzierung der Kohlenstoffemissionen ermöglichen. Sie wird auch Tausenden von Menschen, die derzeit nicht an das nationale Stromnetz angeschlossen sind, Energie bringen", sagte Simon Hodson, Exekutivdirektor von Gridworks.
Nach Angaben des in Großbritannien ansässigen Unternehmens wird der Bau der Anlagen in den drei Städten eine Investition von 100 Millionen Dollar erfordern.
Nach Angaben der Afrikanischen Entwicklungsbank (AfDB), die das Projekt begleitet, wird diese erste Phase 21.200 Haushalte sowie 2.100 Versorgungsunternehmen und kleine und mittlere Unternehmen mit Strom versorgen. (Agence Ecofin)