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Politik: Regierung des Sudans und Rebellengruppen haben sich auf einen Friedensvertrag geeinigt


Der derzeitigen Regierung und den hauptsächlichen Rebellengruppen im Sudan  ist es jetzt gelungen, sich nach Ablauf eines 17 Jahren dauernden Konflikts auf einen Friedensvertrag zu einigen. Zu den Rebellengruppen gehören vor allen Dingen die Sudan Revolutionary Front (SRF), in der Elemente aus Darfur im Westen des Landes sowie aus dem South Kordofan und dem Blue Nile zusammengeschlossen sind.

Zwei Rebellengruppen haben die Zeichnung des Vertrags bisher abgelehnt,  i.e. die Sudan Liberation Movement und die Sudan People’s Liberation Movement.

Der Entwurf des Friedensvertrages regelt folgende Bereiche:
-    Sicherheitsfragen,
-    Landbesitz,
-    Gewaltenteilung,
-    Rückkehr von Flüchtlingen sowie
-    Entwaffnung der Soldaten und
-    ihre Eingliederung in die reguläre Armee des Landes.
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Die derzeitige Übergangsregierung kam im August 2019 an die Macht und  der regierende Rat bemühte sich seitdem in Gesprächen mit den verschiedenen Rebellengruppen um eine Aussühnung. Nur wenn dieses Ziel erreicht ist, kann der Sudan hoffen, dass die USA bereit sind, den Sudan von der Liste der Terror (terror sponsor countries) unterstützenden Länder zu streichen und vollwertige politische und wirtschaftliche Beziehungen zum Sudan wieder aufzunehmen. (Quelle: albawaba.com)