Wirtschaft: Bangui ist nun die teuerste Stadt Afrikas für Internationale Mitarbeiter
In der 28. weltweiten Mercer-Rangliste zu den Lebenshaltungskosten für internationale Mitarbeiter liegt Bangui, die Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik, knapp vor Libreville (Gabun) und Victoria (Seychellen). In Westafrika bestehen die Top 3 aus Lagos, Dakar und Abidjan.
Die US-Firma Mercer hat ihren Bericht 2022 über die teuersten Städte der Welt veröffentlicht. In diesem Jahr sind von den insgesamt 209 Städten 44 afrikanisch.
Die Rangliste basiert auf Daten, die im März 2022 erhoben wurden. Sie findet vor dem Hintergrund einer weltweiten Inflation statt, die die Preise für Rohstoffe auf dem internationalen Markt in die Höhe getrieben hat, was sich in mehreren afrikanischen Ländern in steigenden Lebenshaltungs- und Wohnkosten niederschlägt.
In der Zentralafrikanischen Republik, die zusätzlich zu diesen Situationen eine gewisse Sicherheitsinstabilität aufweist, berichtet die Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB) beispielsweise, dass die Inflation im Jahr 2021 auf über 4 Prozent gestiegen ist und 2022 voraussichtlich auf diesem Niveau bleiben wird.
Die Rangliste berücksichtigt mehrere Kriterien, darunter insbesondere die Kosten für Unterkunft, Transport, Lebensmittel, Kleidung, Haushaltsartikel und Unterhaltung in den untersuchten Städten. Sie soll Expats ein Raster für den Lebensstandard im Ausland an die Hand geben und verwendet New York City als Referenzstadt für alle Vergleiche. Die Währungsbewegungen werden im Verhältnis zum US-Dollar gemessen. (Agence Ecofin)






