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Gefahr einer Schuldenkrise konstruktiv angehen und Entschuldungsinitiativen anpassen

Berlin – „Aufgrund der globalen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine verstärken sich für einige afrikanische Staaten die wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die bereits durch die COVID-19-Pandemie entstanden sind. Der IWF sieht ein Ende der wirtschaftlichen Erholung und hat seine Prognose für das Weltwirtschaftswachstum für 2022 auf 3,6% gesenkt. Damit steigt auch das Risiko eines Verschuldungsnotstands in einigen afrikanischen Ländern weiter an. Hier sollte die internationale Gemeinschaft aber nicht blind auf Schuldenerlasse und Zinssubventionen zurückgreifen. Vielmehr sollten private Investitionen massiv erleichtert werden, damit Arbeitsplätze entstehen und nachhaltiges Wirtschaftswachstum Steuereinnahmen der betreffenden Staaten ermöglicht“, erklärt Stefan Liebing, Vorsitzender des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft.