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Bergbau: Bergbaugebühren könnten in der Demokratischen Republik Kongo besser verwaltet werden

Seit der Einführung eines neuen Bergbaugesetzes in der Demokratischen Republik Kongo haben große Unternehmen Zuschüsse an lokale Gemeinden gezahlt, um den Regionen, in denen sie tätig sind, direkt zu helfen. In einem vor zehn Tagen in Lubumbashi veröffentlichten Bericht geben NGOs der Zivilgesellschaft an, dass die Gemeinden zwischen Juli 2018 und Dezember 2019 in der Provinzen Haut-Katanga und Lualaba mehr als 114 Millionen US-Dollar an Bergbaugebühren gesammelt haben. Diese Mittel haben der Entwicklung der betroffenen lokalen Gemeinschaften jedoch noch nicht wirklich geholfen.
Für die Autoren dieses Berichts wurden Millionen von Dollar, die für Entwicklungsprojekte verwendet werden sollten, stattdessen für den operativen Bedarf, die Zahlung von Gehältern und die Aufteilung zwischen bestimmten Institutionen verwendet.
Es wurden zwar Infrastruktur- und Entwicklungsprojekte verwirklicht, aber wie viel des eingenommenen Geldes tatsächlich in die Gemeinschaft geflossen ist, kann nicht nachgewiesen werden. 
Durch das neue Bergbaugesetz ist festgelegt, dass die Gemeinden Geld aus den Bergbauprojekten erhält, wie diese Fonds dann zu verwalten sind, wurde aber nicht festgelegt. Hier besteht noch Nachholungsbedarf. (rfi)