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Bildung: 52 Milliarden Euro werden benötigt, um alle afrikanischen Universitäten bis 2025 an das Breitbandnetz anzuschließen

In den vergangenen fünf Jahren hat die UNESCO das Projekt "Transforming Education in Africa through ICT" geleitet. Im vergangenen Jahr hat Covid-19 die Defizite aufgezeigt, die diesem Ziel auf dem Kontinent noch im Wege stehen. 
Um alle öffentlichen und privaten Hochschuleinrichtungen Afrikas bis 2025 an das Breitbandinternet anzuschließen, werden 52 Mrd. US-Dollar benötigt. Der Finanzvoranschlag stammt von der Weltbank und Knowledge Consulting Ltd, die eine Machbarkeitsstudie für das Projekt durchgeführt haben, das die Lernumgebung auf dem Kontinent zu Beginn der digitalen Wirtschaft verbessern soll.
Die Weltbank und Knowledge Consulting Ltd. geben an, dass die geschätzten 52 Mrd. US-Dollar die Ausgaben für die Bereitstellung von Geräten für Studenten und Mitarbeiter (17,3 Mrd. US-Dollar), die Ausgaben für die Aufrüstung von Campusnetzen (27,3 Mrd. US-Dollar), die Kosten für die Bandbreite für vorgelagerte Verbindungen (7,3 Mrd. US-Dollar) und die Entwicklung/Unterstützung von nationalen Forschungs- und Bildungsnetzen (NREN) und regionalen Forschungs- und Bildungsnetzen (RREN) (538 Mio. US-Dollar) umfassen.
Die von der Weltbank geleitete Machbarkeitsstudie ist Teil der Initiative "Digital Economy for Africa" (DE4A), die 2020 auf dem Kontinent gestartet wurde, um den Einstieg in die digitale Wirtschaft vorzubereiten. Auf der Grundlage der Machbarkeitsstudie wird die Weltbank einen operativen Fahrplan entwickeln, der es ihr ermöglicht, das Projekt zur Anbindung aller afrikanischen Hochschuleinrichtungen umzusetzen. (Agence Ecofin)