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Infrastruktur: Das Kongo-Kamerun-Glasfaserverbindungsprojekt beginnt im August 2020

Die Bauarbeiten für den Glasfaserabschnitt, der die Republik Kongo mit Kamerun verbinden wird, sollen im August 2020 beginnen. Die Pilotphase dieser Arbeit hat positive Ergebnisse erbracht. Es wurde vom 27. Juni bis zum 1. Juli 2020 von einem Überwachungsteam unter der Leitung von Michel Ngakala, dem amtierenden Koordinator des Central Africa Backbone (CAB)-Projekts, evaluiert.
Nach Angaben des Überwachungsteams kommen die Bauarbeiten an den sechs technischen Standorten und dem zwei Kilometer langen Pilotabschnitt zwischen Ouesso und Mokeko gut voran. Die technischen Standorte in Ouesso, Paris und Biessi sind bereits zu 95 Prozent geplant. Die Arbeiten sind also fast abgeschlossen, es bleiben nur noch die kleinen Anpassungen an der Elektrizität und den aktiven Geräten für die Verbindung mit dem Solarsystem.
In den Ortschaften Sembé, Souanké und Ntam stehen die technischen Anlagen ebenfalls kurz vor der Fertigstellung. In Ntam (einer neutralen Zone an der Grenze zwischen Kongo und Kamerun) werden die Bauarbeiten für den Glasfaserabschnitt, der China Communications Services International und Huawei anvertraut wurde, im Beisein der für Telekommunikation zuständigen Minister von Kongo und Kamerun offiziell eingeleitet.
Durch die Pilotphase sollen Unvollkommenheiten korrigiert und Fehler vermieden werden, bevor mit der eigentlichen Arbeit am Netzwerk begonnen wird. (Agence Ecofin)